Waldbrände in Kalifornien und Katastrophe in Los Angeles
Seit Wochen wüten im Bundesstaat Kalifornien heftige Brände. Begonnen als kleine Waldbrände haben sich diese Brandherde, insbesondere rund um grössere Städte wie im Raum Los Angeles, zu massiven Grossbränden entwickelt und bedrohen ganze Stadtteile. Rund um Los Angeles mussten bereits über 180’000 Menschen vor den Flammen notevakuiert werden und über 12’000 Gebäude sind bereits zerstört und weitere 60’000 sind bedroht. Die Rückversicherer sprechen von Schäden in Milliardenhöhe, doch der Grossteil der betroffenen Hauseigentümer verfügen überhaupt über keine Versicherung.
Wichtig zu wissen dabei ist, dass in vielen Ökosystemen natürliche Brände eine wichtige Rolle beim Erhalt der biologischen Vielfalt spielen und in der Trockenperiode lokal immer wieder vor kommen. Sie helfen dabei, dass sich feuerangepasste Wälder, wie in fast ganz Kalifornien, zu Gras- und Buschland verjüngen können. Durch die Brände werden Bäume, aber auch abgestorbene Vegetation abgebrannt und es entsteht Platz, mehr Sonneneinstrahlung und durch die Asche gelangen auch wichtige Nährstoffe für neue, jüngere Pflanzen in den Boden. In Kalifornien spricht man auch von einer Waldbrandsaison. Diese Brände werden zusätzlich durch die sogenannten Santa-Ana-Winde angefacht. Diese Winde ziehen zwischen dem Spätherbst bis Ende Winter von den Rocky Mountains und der Sierra Nevada nach Kalifornien und transportieren besonders trockene Luft.
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Das Gefahrenpotenzial von Bränden in der Schweiz
Brände haben ein enormes Gefahrenpotenzial und auch in der Schweiz finden sich verschiedene Beispiele in jedem Jahrhundert. 1417, der grosse Stadtbrand von Basel oder 1986 der Grossbrand in den Schweizerhallen, beide mit katastrophalen Folgen für Mensch, Umwelt und Infrastruktur. Die Schweizer Beratungsstelle für Brandverhütung (BFB) analysiert jedes Jahr die verschiedenen Meldungen aller kantonalen Gebäudeversicherungen. 2023 wurden ca. 11’000 Brände gemeldet mit einer Schadenssumme an Gebäuden (ohne Hausrat oder Fahrzeuge) von rund 330 Millionen Franken. Exakt diese Zahlen gibt die BFB auch als jährlicher Durchschnitt für die Jahre 2004 bis 2023 an. Eine positive Bilanz, berücksichtig man die Tatsache, dass die Zunahme der Gebäude 11 Prozent beträgt. Zurückzuführen ist diese positive Entwicklung auf die wesentlich wirksameren Brandschutzvorschriften und modernere Brandschutztechnologien. So verwundert es auch nicht, dass Wohngebäude mit 53.3 Prozent an absolut erster Stelle in der Statistik bzgl. Brände nach Gebäudenutzung stehen. Erst auf Platz zwei folgen Gewerbe- und Industriegebäude mit 14.6 Prozent.
Stärken Sie den Feuerschutz – zu Hause und am Arbeitsplatz
Massnahmen um das Level eines modernen Feuerschutzes hoch zu halten, gibt es heute viele. Zentral bei allen Investitionen ist die Zertifizierung, dies auch weil bei einem möglichen Brandvorfall solche Dinge versicherungsrelevant sind. Verschiedene Studien und auch die Beratungsstelle für Brandverhütung geben an, dass Brandabschnitte und Brandschutztüren wesentlich dazu beitragen, dass bei einem Brand sich Feuer und Rauch nicht ungehindert im Gebäude ausbreiten können.
Seit 2022 ist die Tschudin AG Mitglied beim nationalen Netzwerk FeuerschutzTeam. Als führende Schreinerei in der Nordwestschweiz sind wir dank dieser Partnerschaft in der Lage Ihnen massgeschneiderte und zertifizierte Lösungen im Bereich des Feuerschutzes anzubieten. Dazu gehören auch Lösungen für insbesondere denkmalgeschützte Gebäude. Gerne geben Ihnen unsere Fachexperten Auskunft über weitere Details und
schauen sich gerne mit Ihnen Ihr nächstes Projekt an.

