Radon kommt natürlicherweise im Erdreich vor. Wie viel davon in ein Gebäude gelangt, hängt unter anderem von den geologischen Verhältnissen und der Bauweise ab. Auch in der Region Basel, insbesondere in Teilen von Riehen, ist Radon ein bekanntes Thema. Ob ein Gebäude tatsächlich erhöhte Radonwerte aufweist, lässt sich allerdings nur durch eine Messung feststellen.
Wenn die Temperaturen sinken, verbringen wir wieder mehr Zeit drinnen. Hobbykeller, Werkstätten oder Fitnessräume im Untergeschoss werden wieder häufiger genutzt. Gerade dort kann sich Radon ansammeln. Das radioaktive Edelgas gelangt durch Risse, Fugen oder undichte Leitungsdurchführungen aus dem Erdreich ins Haus. Besonders in der kalten Jahreszeit kann die Konzentration steigen: Durch das Heizen entsteht häufig ein Unterdruck in den unteren Geschossen, der radonhaltige Luft aus dem Boden ansaugt. Gleichzeitig wird im Winter oft weniger gelüftet.
Radon den Weg versperren
Da Radon weder sichtbar noch riechbar ist, bleibt eine erhöhte Konzentration meist unbemerkt. Beim Einatmen gelangen Radon und seine radioaktiven Zerfallsprodukte in die Lunge, wo die Strahlung das Gewebe schädigen kann. Wer über längere Zeit hohen Radonkonzentrationen ausgesetzt ist, hat ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko. Darauf weist auch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hin.
Mit verschiedenen Massnahmen lässt sich verhindern, dass Radon ins Haus gelangt: etwa indem man Risse und Fugen abdichtet oder mit baulichen Vorkehrungen das Gebäude gegen das Erdreich hin besser abschirmt. Auch eine geeignete Lüftung kann die Radonkonzentration senken. Ebenso wichtig ist es, dass sich das Gas nicht ungehindert im Gebäude ausbreiten kann. Eine besondere Rolle spielen dabei Türen, die beispielsweise Kellerräume von Treppenhäusern und anderen Gebäudebereichen trennen. Herkömmliche Türen sind nicht zwingend ausreichend dicht, um den Durchtritt radonhaltiger Luft wirksam zu reduzieren. Hier kommen speziell entwickelte Türsysteme zum Einsatz.
Drei Schutzfunktionen in einer Tür
In Zusammenarbeit mit dem FeuerschutzTeam bietet Tschudin eine Schutztür an, die gleich drei Anforderungen erfüllt: Sie reduziert den Durchtritt von Radon und übernimmt gleichzeitig wichtige Funktionen im Brand- und Rauchschutz. Das Besondere ist die Konstruktion mit speziell aufeinander abgestimmten Dichtungssystemen. Dadurch wird der Radondurchtritt auf weniger als fünf Prozent reduziert. Gleichzeitig erfüllt die Tür die geforderten Brand- und Rauchschutzfunktionen. Bei der Gestaltung und beim Einbau bietet das Türsystem verschiedene Möglichkeiten. Die Türen sind ein- oder zweiflügelig erhältlich, können nach innen oder aussen öffnen und lassen sich mit unterschiedlichen Beschlägen ausstatten. Damit eignet sich die Lösung für verschiedene bauliche Situationen, sowohl bei Neubauten als auch bei Sanierungen.
Sicherheit beginnt bei der richtigen Tür
Wer ein Gebäude neu baut oder saniert, kann mögliche Radonbelastungen bereits bei der Planung berücksichtigen. Gerade bei Kellerräumen, die regelmässig genutzt werden, lohnt es sich, die Situation abzuklären. Eine radondichte Tür kann dazu beitragen, die Ausbreitung des Gases innerhalb des Gebäudes zu begrenzen. Sie ist ein wichtiger Bestandteil eines umfassenden Radonschutzes.
Tschudin berät Bauherrschaften, Architektinnen und Architekten sowie Planende bei der Wahl geeigneter Türlösungen. Neben der radondichten Brandschutztür umfasst das Sortiment auch verschiedene Sicherheitstüren und Lösungen zum Einbruchschutz. Denn je nach Einsatzort muss eine Tür unterschiedliche Anforderungen erfüllen: vom Schutz vor Radon und Feuer bis zum Schutz vor ungebetenen Gästen.
