Mit dem erfolgreichen Lehrabschluss haben Nora, Maik und Simon einen wichtigen Meilenstein erreicht. Besonders erfreulich: Nora schloss ihre Ausbildung mit der Note 5.3 im Rang ab und gehört damit zu den Besten ihres Jahrgangs. Die Freude über den erfolgreichen Abschluss ist bei den jungen Berufsleuten gross. «Ich bin sehr erleichtert und stolz. Die Lehre war eine intensive und lehrreiche Zeit. Es war schön zu sehen, dass sich die ganze Arbeit und der Einsatz gelohnt haben», sagt Simon. Während der Ausbildung sammelten die Lernenden zahlreiche Erfahrungen und entwickelten sich fachlich wie persönlich weiter. Nora hat dabei gleich zwei Lehrbetriebe kennen gelernt. Sie begann ihre Lehre in der Schreinerei Voellmy und wechselte dann mit der Integration der Holzmanufaktur Voellmy in die Tschudin AG den Betrieb. Besonders in Erinnerung bleiben Simon die gemeinsamen Projekte mit seinen Arbeitskollegen sowie die intensive Vorbereitung auf das Qualifikationsverfahren. «Dabei stellte ich fest, wie sehr ich mich während der Lehre weiterentwickelt habe», erzählt er.
Auch Maik blickt gerne auf seine Lehrzeit zurück. Besonders die Arbeit an seiner individuellen praktischen Arbeit (IPA) ist noch sehr präsent. Auf sein Abschlussprojekt, einen Epoxidharztisch, ist er besonders stolz. Alle drei Absolventen mögen die Vielseitigkeit ihres Berufs. Neben der Bearbeitung von Holz gehören auch Planung, präzises Arbeiten, die Bedienung moderner Maschinen und die Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Menschen zum Berufsalltag. Besonders motivierend sei, am Ende des Tages das Ergebnis der eigenen Arbeit zu sehen. Simon begeistert vor allem die Präzisionsarbeit im Möbel- und Innenausbau. Maik arbeitet besonders gerne mit Massivholz und schätzt das Verputzen und Ölen der Werkstücke. Nach dem Lehrabschluss wollen beide zunächst weitere Erfahrungen sammeln. Simon möchte sein Fachwissen im Möbel- und Innenausbau vertiefen und kann sich später eine Weiterbildung im Bereich Projektleitung vorstellen. Maik, der neben seinem EFZ-Diplom auch Berufsmaturität absolviert hat, stehen viele Wege offen. Vielleicht studiert er an einer Fachhochschule. Nora bleibt bei Tschudin. Sie wechselt in die Möbelrestauration, wo sie in Teilzeit arbeiten und gleichzeitig die Berufsmatur zu absolvieren wird. «Ich freue mich darauf, im Restaurationsbereich der Tschudin AG, also in der Antikschreinerei, tätig zu sein und diesen Fachbereich näher kennenzulernen», sagt sie. Ihr feines Gespür für Möbel und Design zeigte sie bereits mit ihrer Abschlussarbeit: inspiriert von Möbeldesigns aus den 1960er-Jahre entwarf und baute sie ein multifunktionales Rolladen-Beistellmöbel aus amerikanischem Kirschbaumholz.

